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Zika-Virus schädigt auch das Hirn Erwachsener

26. August 2016
Zika-Virus schädigt auch das Hirn Erwachsener

Bisher nahmen Wissenschaftler an, dass das Zika-Virus, dass sich bereits rasant in großen Teilen von Mittelamerika ausgebreitet hat, nur die Gehirne ungeborener Babys schädigen und die so genannte Mikrozephalie hervorrufen könnte.  Doch nun schlagen US-Forscher Alarm: Das Zika-Virus kann auch das Gehirn Erwachsener Menschen schädigen.

In einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Cell Stem Cell“ veröffentlicht wurde, veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler, dass sich das Zika-Virus auch in zwei Teilen adulter Gehirne einnisten und dort Schäden anrichten kann. Dies wurde bisher mit Mäusen getestet. Anfällig seien dabei, so die Experten, besonders die frühen Formen von Gehirnzellen aus denen Neuronen werden.

Guillain-Barré-Syndrom als Folge des Zika-Virus?

Eine Spätfolge einer überstandenen Infektion mit dem Zika-Virus könnte demnach das sehr seltene Guillain-Barré-Syndrom sein. Dieses ist eine sehr seltene Erkrankung des peripheren Nervensystems und kann zu akuter neuromuskulärer Lähmung führen.

Zwar führe die Infektion mit dem Zika-Virus nicht zwangsläufig zu Schädigungen des Gehirns bei Erwachsenen, die Spätfolgen sind aber bisher nur unklar.

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